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Die
sozialmedizinische Betreuung ist ein wichtiger Teil unseres
Gesundheitssystems. Dies umso mehr, weil sich ihre Rolle vor
dem aktuellen Hintergrund der demographischen Alterung (vgl.
Kapitel 1.2. Demografie) noch verstärken wird.
Die Aufgabe des Kantons Wallis besteht darin, seiner betagten
Bevölkerung ein Maximum an Sicherheit und Wohlergehen
zu gewährleisten, indem er ihr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten
anbietet. Da sich der Gesundheitszustand der Menschen im Alter
individuell verändert, braucht es für jede einzelne
Situation die passende Lösung. Damit die jeweils beste
Möglichkeit gefunden werden kann, entwickelt der Kanton
bereits seit mehreren Jahren in Partnerschaft mit allen betroffenen
und involvierten Akteuren einen gemeinschaftlichen Ansatz.
Das zur Verfügung gestellte Angebot wird konstant an
die wechselnden und unterschiedlichen Bedürfnisse einer
heterogenen Bevölkerung angepasst.
8.1. Alters- und Pflegeheime (APH)
Ein Wechsel des Lebensortes wird dann unumgänglich, wenn
ein Verbleib zu Hause nicht mehr möglich ist. In diesem
Moment nehmen die Alters- und Pflegeheime (APH) eine wichtige
und unverzichtbare Rolle ein: Sie ermöglichen zahlreichen
isolierten und pflegebedürftigen Personen, in Sicherheit
in einem Lebensrahmen aufgenommen zu werden, der sich häufig
im Herzen der Städte oder der Gemeinden befindet. Dieses
Kapitel zeigt die Entwicklung dieser Strukturen und ihres
Angebots auf.
8.2.
Sozialmedizinische Zentren (SMZ)
Die grosse Mehrheit der betagten Personen wünscht, so
lange als möglich zu Hause leben zu können. Auch
wenn sie einen Teil ihrer Selbstständigkeit verlieren,
wollen sie in ihrem gewohnten Lebensrahmen weiterleben können.
Dank der Unterstützung durch ihre Angehörigen und
mithilfe der Leistungen, die von den sozialmedizinischen Zentren
(SMZ) angeboten werden, ist es in einer bestimmten Zahl von
Fällen möglich, diese Personen zu Hause zu betreuen.
Dieses Kapitel zeigt die Entwicklung dieser Strukturen und
ihres Angebots auf.
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