• Hauptindikatoren

           
  • Kosten des Gesundheitswesens

     
  • 2.1. Schweizer Gesundheitskosten
     
  • 2.2. Walliser Gesundheitskosten
           
  • Krankenversicherung

           
  • Gesundheitsberufe

           
  • Spitäler

           
  • Ausserkantonale Hospitalisierungen (Art. 41 KVG)

           
  • Sozialmedizinische Betruung

       
       
       
       
       
       
       
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    Gesundheitsindikatoren
    2. Kosten des Gesundheitswesens

    Mit der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung des Gesundheitswesens in den Industrieländern nimmt auch der Bedarf nach statistischen Synthesedaten in diesem Bereich zu. Das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert seit 1995 die Statistik der Kosten des Gesundheitswesens in der Schweiz. Die Leistungserbringer (Spitäler, Heime, Ärzte, usw.) stehen je länger je mehr vor dem Problem, wie die - gezwungenermassen begrenzten - Mittel, die von der öffentlichen Hand, den Sozialversicherungen und den Privathaushalten zur Deckung der Gesundheitsbedürfnisse bereitgestellt werden, einzusetzen sind. Ziel dieser Indikatoren ist es, die Kosten des Gesundheitswesens und die Finanzströme in Franken, sowie die Entwicklung in einem Zeitraum zu zeigen.

    2.1. Schweizer Gesundheitskosten

    In diesem Kapitel werden die Indikatoren der Gesundheitsausgaben in der Schweiz dargestellt, sowie verschiedene internationale Vergleiche, die helfen, die Wichtigkeit des Gesundheitssektors in der Volkswirtschaft in diesen Ländern abzuschätzen. Der Hauptindikator zur Berechnung dieser Unterschiede wird aus dem Anteil des Bruttoinlandproduktes (BIP) an den Gesundheitskosten gebildet. Dieser Indikator erlaubt es, auf internationaler Ebene den Anteil der Gesundheitskosten, den ein Land gegenüber den anderen wirtschaftlichen Ressourcen aufwendet, bewerten zu können.

    Seit 1995 hat das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Methode bestimmt, die es erlaubt, die Kosten des Gesundheitswesens in der Schweiz seit 1995 jährlich zu bemessen. Die Daten, welche die Vorperiode betreffen, wurden bis 1960 eingeschätzt, basierend auf der aktuell benützten Methodologie. Die Indikatoren stellen die Kosten entsprechend dem Leistungserbringer und der Leistungsarten dar. Diese verschiedenen Niveaus von Einzelheiten tragen dazu bei, die Funktion des Gesundheitswesens sowie seine Finanzierung besser zu verstehen.

    2.2. Walliser Gesundheitskosten

    Seit 1996 hat der Kanton Wallis gewünscht, die wirtschaftliche Bedeutung des Gesundheitswesens zu kennen, dies im Abbild der auf nationale Ebene ausgeführten Bewertung. Drei Studien wurden in den Jahren 1996, 1999 und 2005 durchgeführt, um den Gesamtbetrag der Ausgaben des Gesundheitswesens im Wallis zu berechnen. Diese Studien basierten auf der vom BFS entwickelte Methodologie, indem sie die Einschätzungen oder eine Stichprobenerhebung im Falle von unverfügbaren Daten integrieren. Im Allgemeinen sind die Gesundheitskosten pro Einwohner im Wallis unter dem nationalen Durchschnitt.

    Letzte Aktualisierung : 16.12.2008
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