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Mit
der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung des Gesundheitswesens
in den Industrieländern nimmt auch der Bedarf nach statistischen
Synthesedaten in diesem Bereich zu. Das Bundesamt für
Statistik (BFS) publiziert seit 1995 die Statistik der Kosten
des Gesundheitswesens in der Schweiz. Die Leistungserbringer
(Spitäler, Heime, Ärzte, usw.) stehen je länger
je mehr vor dem Problem, wie die - gezwungenermassen begrenzten
- Mittel, die von der öffentlichen Hand, den Sozialversicherungen
und den Privathaushalten zur Deckung der Gesundheitsbedürfnisse
bereitgestellt werden, einzusetzen sind. Ziel dieser Indikatoren
ist es, die Kosten des Gesundheitswesens und die Finanzströme
in Franken, sowie die Entwicklung in einem Zeitraum zu zeigen.
2.1. Schweizer Gesundheitskosten
In diesem Kapitel werden die Indikatoren der Gesundheitsausgaben
in der Schweiz dargestellt, sowie verschiedene internationale
Vergleiche, die helfen, die Wichtigkeit des Gesundheitssektors
in der Volkswirtschaft in diesen Ländern abzuschätzen.
Der Hauptindikator zur Berechnung dieser Unterschiede wird
aus dem Anteil des Bruttoinlandproduktes (BIP) an den Gesundheitskosten
gebildet. Dieser Indikator erlaubt es, auf internationaler
Ebene den Anteil der Gesundheitskosten, den ein Land gegenüber
den anderen wirtschaftlichen Ressourcen aufwendet, bewerten
zu können.
Seit 1995 hat das Bundesamt für Statistik (BFS) eine
Methode bestimmt, die es erlaubt, die Kosten des Gesundheitswesens
in der Schweiz seit 1995 jährlich zu bemessen. Die Daten,
welche die Vorperiode betreffen, wurden bis 1960 eingeschätzt,
basierend auf der aktuell benützten Methodologie. Die
Indikatoren stellen die Kosten entsprechend dem Leistungserbringer
und der Leistungsarten dar. Diese verschiedenen Niveaus von
Einzelheiten tragen dazu bei, die Funktion des Gesundheitswesens
sowie seine Finanzierung besser zu verstehen.
2.2. Walliser Gesundheitskosten
Seit 1996 hat der Kanton Wallis gewünscht, die wirtschaftliche
Bedeutung des Gesundheitswesens zu kennen, dies im Abbild
der auf nationale Ebene ausgeführten Bewertung. Drei
Studien wurden in den Jahren 1996, 1999 und 2005 durchgeführt,
um den Gesamtbetrag der Ausgaben des Gesundheitswesens im
Wallis zu berechnen. Diese Studien basierten auf der vom BFS
entwickelte Methodologie, indem sie die Einschätzungen
oder eine Stichprobenerhebung im Falle von unverfügbaren
Daten integrieren. Im Allgemeinen sind die Gesundheitskosten
pro Einwohner im Wallis unter dem nationalen Durchschnitt.
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